|
In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sich Ulrike Sárvári mit grafischen Mustern und Strukturen auseinander, die ihren Ursprung unter anderem in der Weberei haben. Das Zusammenspiel von „Kette und Schuss“ ergibt eine Fläche – das Textil. So liefern auch klassische Webpatronen die Grundlage für Verflechtungen gezeichneter Linien. Mit Pinsel und Tusche entstehen Muster. Faltungen lassen Linienmuster zu dreidimensionalen Reliefs werden, die bei Perspektivwechsel neu erscheinen.
Ulrike Sárvári wurde1964 in Heidelberg geboren und wuchs im nahen Walldorf auf. Zunächst studierte sie Lehramt in Heidelberg und Ludwigsburg, wechselte dann an die Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste und studierte dort Textildesign. Parallel zum Studium widmete sie sich intensiv dem Leistungssport und nahm 1988 bei den Olympische Sommerspielen in Seoul im Sprint teil. Nach dem Studium arbeitete sie viele Jahre freiberuflich für verschiedene Kunden im Textil- und Einrichtungsbereich. Es entstanden unzählige Designs, die sich auf Dekostoffen und Teppichen unterschiedlicher Kunden wiederfanden.
Heute ist sie sowohl als Lehrerin als auch als freischaffende Künstlerin tätig. Mit ihrem Mann, dem Designer und Künstler Mathias Hoffmann, lebt sie in Tübingen. Gemeinsam haben sie 4 Kinder.
|